Der Traum von einem Heimkino ist vielen Filmfans nicht unbekannt. Häufig sind es die Kosten für das nötige Equipment und die Unsicherheit bezüglich des richtigen Aufbaus, die diesem Traum im Wege stehen. Tipps zum Aufbau gibt es hier und dank dem Internet lässt sich durchaus günstiges Equipment finden.

Die richtige Ausrüstung

Heutzutage kann man einen BluRay-Player, eine Surroundanlage, die bequeme Sitzfläche und den Bildschirm bzw. die Projektionsfläche als die wichtigsten Bestandteile des eigenen Kinos nennen. Natürlich gibt es noch nicht alle Filme und Serien auf BluRay, aber die Player spielen schließlich auch DVDs ab. Surroundanlagen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die 5.1 oder die 7.1 Anlagen sind hier die richtige Wahl. Das Bild ist nicht zuletzt Geschmackssache, Plasma , LCD oder gar Beamer stehen zur Auswahl. Das schärfste Bild kann jedoch am ehesten mit einem Fernsehgerät erreicht werden und günstige Fernseher mit entsprechend guter Qualität finden sich eher als günstige Beamer, die ein ansprechendes Bild liefern. Plasma und LCD bieten hier beide Vorteile, so dass der Käufer sich über seine Präferenzen bezüglich des Kontrastes und der Langlebigkeit des Fernsehers im Klaren sein muss. Die Wahl der Sitzfläche richtet sich selbstverständlich ebenfalls nach dem Geschmack des Käufers, wobei die klassische Wahl gewiss der komfortable Fernsehsessel ist. Entscheidend ist die Anordnung aller Komponenten des Heimkinos, denn nicht bei jeder Aufstellung ist ein einwandfreies Filmerlebnis gegeben.

Die Frage der Anordnung

Die im Durchschnitt beste Entfernung von einem zeitgemäßen Fernsehgerät entspricht etwa der doppelte Länge der Bilddiagonale. Je nach eigener Sehfähigkeit und persönlichem Empfinden kommt es hier selbstverständlich zu Abweichungen. Kniffliger ist da schon der Aufbau der Soundanlage. Eine 5.1 Soundanlage zum Beispiel besteht aus fünf normalen Lautsprechern und einem Subwoofer, die 7.1 Anlage beinhaltet dementsprechend sieben normale Lautsprecher und den Subwoofer. Die Bezeichnung 5.1 ist den meisten, die keine Surroundanlage besitzen, zumindest vom Tonmenü vieler DVDs bekannt, bei denen sich die Ausgabe als 5.1 Sound auswählen lässt, bei manchen Exemplaren ist beispielsweise auch der 7.1 Sound wählbar. Eine 5.1 Anlage enthält zwei Frontlautsprecher, die neben dem Fernseher aufgestellt werden sollten. In die Mitte zwischen diesen beiden Boxen, also meist auf, unter oder notfalls hinter dem Fernsehgerät wird der sogenannte Center-Lautsprecher platziert, der vorrangig für die Wiedergabe von Stimmen bestimmt ist. Der Subwoofer erzielt das beste Ergebnis, wenn er links oder rechts neben dem Bildschirm seinen Platz findet. Bleiben noch die beiden Surroundlautsprecher. Diese werden links und rechts und leichter hinter der Sitzfläche des Zuschauers positioniert, so dass die einzelnen Lautsprecher letztlich annähernd im Quadrat stehen. Auf diese Weise ist der Traum vom Heimkino mit 5.1 Dolby-Surround Anlage, modernem Fernsehgerät und dem bequemen Fernsehsessel günstig zu verwirklichen.

7 KOMMENTARE

  1. Kurzer aber doch sehr guter Bericht! Du gehst auf die Dinge ein, wirst aber nicht zu technisch!
    Chapeau!

    Was solche Themen angeht verlaufe ich mich immer gerne in Details. Das mag dann zwar richtig sein aber es versteht kein Mensch mehr.

  2. Interessant-tatsächlich die doppelte Länge der Bildschirmdiagonale? Wo hast Du das her? Das ist irgendwie verdammt dicht. Aber wir modifizieren derzeit unser Wohnzimmer auch und haben uns auch für eine kuschlige Fernsehecke entschieden statt großer Fernseher und großer Abstand zur Couch. Geht gar nicht… Mal sehen, ob ich das dann mal bildlich festhalte. LG Kaddi

    • Das habe ich schon öfter gehört mit der doppelten Bildschirmdiagonale. Ich finde das passt auch recht gut. So erkennt man auch kleinere Ojekte in Filme und Fernsehen aber wird nicht gleich geblendet wenn es mal hell wird :).
      Würde mich auf jeden Fall interessieren, wie die neu umgestaltete Fernsehecke aussieht.

  3. Die Empfehlung trifft es ziemlich genau. Wichtig ist daß das Auge (Sichtfeld) den gesamten Bildschirm betrachten kann und nicht nur einen Teil. Sonst würde das Auge schnell ermüden weil es immer über den Bildschirm wandern muß.

  4. Naja, es kommt mir eben immer noch sehr dicht vor. Weil doch viele ihre großen Fernseher wieder in den Laden zurück tragen, weil sie meinen, zu dicht zu sitzen. Aber nach diesem Tipp ist das ja wohl eher selten der Fall. Es sei denn es wär über 102 cm, oder? Klärt mich doch mal auf. LG Kaddi

  5. Doppelte Bildschirmlänge finde ich schon ziemlich dicht. Gibt es dazu irgendwelche offiziellen Angaben oder Studien? Mich „reizen“ oft schon die 2m, die ich von meinem Fernseher entfernt sitze und der hat keine Bildschirmdiagonale von 1m 😉

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